Team Gigathlon

Beim Gigathlon 2013 startet der Skiclub Amden mit einem Team. 15 Sportlerinnen und Sportler aus dem Skiclub werden mit Rennvelo, Bike, Rollerblades, Laufschuhen oder Neoprenanzug im Einsatz sein.

Einen Zeitungsbericht als Vorschau finden sie hier.

Der Wettkampf startet am 8. Juli in Chur und führt über 6 Tage nach Lausanne.

Die aktuelle Zwischenrangliste unseres Teams (6 to 15) finden sie hier.

Weitere Infos von der offiziellen Gigathlon Homepage finden sie hier.

Roman Gmür und Ivo Gmür führen während dem Rennen ein Tagebuch, hier geht's zum Tagebuch.

Alle Athleten werden auf der Homepage mit Steckbrief vorgestellt. Daneben hat es im Skiclub natürlich noch einige weitere Ausdauersportler.

hinten vlnr: Adrian Gmür, Kari Gmür, Roman Gmür, Philipp Schildknecht, Kilian Gmür, Reto Grischott, Martin Belser --- vorne vlnr: Linda Gmür, Gina Schröttenthaler, Samira Büsser, Erika Böni, Judith Gmür, Maya Rüdisüli, Ivo Gmür und Reto Gmür

Beim Gigathlon:

Rennvelo fahren am Tag 1, 3 und 4

Teamcaptain

Vorname:

Reto

Name:

Gmür

Jahrgang:

1983

Beruf:

Maschinenbauingenieur

Stärken:

Als Roller auf flachem hügeligen Terrain

Persönliche Ziele:

die drei Teilstrecken mit Schnitt um die 30 km/h

Plätze in den Top 50 pro Strecke

Erwartung ans Team:

Jeder holt für sich das Beste heraus

Alle kommen gesund nach Hause

Auf das freue ich mich:

Massenstart in Chur

Fahrt über den Sustenpass

Tag 4 Rolleretappe nach Bern

Bisherige Sportliche Erfolge:

OSSV JO Kader Alpin

Sieg am Teamrace in Meiringen

Linthcup Podestplätze und Sieg der Gesamtwertung

Täfeli beim Infernorennen 2012

Beim Gigathlon:

Bike am Tag 1, 5 und 6

Vorname:

Ivo

Name:

Gmür

Jahrgang:

1980

Beruf:

Finanzverwalter

Stärken:

Sobald es (steil) bergauf geht

Ziele:

Top 30 Overall auf meinen Abschnitten

den Neulingen eine Stütze sein

Erwartung ans Team:

Gemeinsam etwas erreichen

einander zu Höchstleistungen motivieren

Gesund im Ziel ankommen und 1-2 Bierchen kippen

Auf das freue ich mich:

Teamspirit

Die gemütliche Stimmung auf dem Zeltplatz

Bisherige Sportliche Erfolge:

Teilnahme Gigathlon 2004 und 2007

22. Rang bei Tour Transalp

Spitzenplätze bei Velorennen Andeer - Juf und Chur - Arosa

2. Rang Velorennen Weesen Altschen 2012

Amtierender Parallelslalom Sieger SC Amden Ski

2facher Neujahrskombi Sieger

 


Beim Gigathlon:

Schwimmen am Tag 1 und 2 und Laufen am Tag 5 und 6

Vorname:

Judith

Name:

Gmür

Jahrgang:

1978

Beruf:

Hausfrau, Dentalassistentin

Stärken:

im organisatorischen Bereich

Persönliche Ziele:

keine Ränge verlieren

Erwartung ans Team:

Gute Stimmung, Spass und Unterstützung

Auf das freue ich mich:

Lockere und unkomplizierte Stimmung am Gigathlon

Bisherige Sportliche Erfolge:

30. Platz beim Gigathlon 2007 (Schwimmerin im 5er Team)

Sieg beim 24h Rennen in Schötz im 3er Team Damen


Beim Gigathlon:

Laufem am Tag 3

Vorname:

Kilian

Name:

Gmür

Jahrgang:

12. Oktober 1995

Beruf:

Maurer

Stärken:

Ausdauer

Persönliches Ziel:

unfallfrei durch den Gigathlon

Erwartung ans Team:

motivierte Teammitglieder

auf das freue ich mich:

geniale Tage mit dem Team

bisherige sportliche Erfolge:

Hulftegg Stafette, Allalin Abfahrt



Beim Gigathlon:

Laufen am Tag 4

Vorname:

Adrian

Name:

Gmür

Jahrgang:

1984

Beruf:

Koch

Stärken:

optimistisch denken

Persönliches Ziel:

Wettkampf geniessen und Vollgas geben

Erwartung ans Team:

Alle gesund im Ziel

Auf das freue ich mich:

Teamspirit und die Emotionen, die nur der Sport so geben kann

bisherige sportliche Erfolge:

Sieg beim Teamrace mit den Gmüra Buäbä

Beim Gigathlon:

Rollerblades fahren am Tag 3 und 4

Vorname:

Linda

Name:

Gmür

Jahrgang:

25. August 1993

Beruf:

Landmaschinenmechanikerin

Stärken:

Skifahren

Persönliches Ziel:

Gring abe u seckle ...

Erwartung ans Team:

Motivation, gegenseitige Unterstützung

Auf das freue ich mich:

Gemütlicher Samstagabend mit dem Team nach dem Zieleinlauf

bisherige sportliche Erfolge:

Hulftegg Stafette


Beim Gigathlon:

Rollerblades fahrem am Tag 1 und 2

Vorname:

Maya

Name:

Rüdisüli

Jahrgang:

1991

Beruf:

Sachbearbeiterin Buchhaltung

Stärken:

Ausdauer, mentale Stärke

Persönliches Ziel:

Zeit gut zu machen

Erwartung ans Team:

alle geben Vollgas und unterstützen sich gegenseitig

auf das freue ich mich:

den ganzen Anlass und das Treffen mit dem Team nach dem Zieleinlauf

bisherige sportliche Erfolge:

2. und 3. Rang beim Infernorennen, Spitzensportlerin Ski Alpin, Teilnahme an Schweizermeisterschaften Ski, internationale Skirennen

Erika Böni in der Mitte

Beim Gigathlon:

Schwimmen am Tag 5 und 6

Vorname:

Erika

Name:

Böni

Jahrgang:

1978

Beruf:

Medizinische Praxisassistentin

Stärken:

Durchhaltewille, bin eine Kämpfernatur

Persönliches Ziel:

das Beste aus mir herausholen und mich gut ins Team einfügen

Erwartung ans Team:

Spass, gemeinsam von Ost nach West reisen zu können

Auf das freue ich mich:

auf den Gigathlonspirit

Bisherige sportliche Erfolge:

Sieg beim 24h Rennen in Schötz im Team mit Nicole und Judith

Beim Gigathlon:

Schwimmen am Tag 3 und 4

Vorname:

Roman

Name:

Gmür

Jahrgang:

1988

Beruf: oder Berufswunsch:

Gemeindeschreiber in Amden

Stärken:

kann mich gut in ein Team einfügen

Ausdauerwettkämpfe haben mir schon immer zugesagt

kann mein Rennen sicher gut einteilen

Persönliches Ziel:

meine drei Kilometer jeweils in einer Stunde zurücklegen

den direkten Weg wählen und keinen Meter zu viel schwimmen

Erwartung ans Team:

dass alle aus ihren Möglichkeiten das Beste herausholen

dass wir den Gigathlon aber auch geniessen, es wird sicher ein einmaliges Erlebnis

Auf das freue ich mich:

Fahrt mit dem Schiff am frühen Morgen von Tag 4

den letzten Tag in Lausanne zusammen mit dem Team

Bisherige sportliche Erfolge:

bin heute eher ein Sportkonsument, früher habe ich mehrmals am 24h Schwimmen in Le Locle teilgenommen

Sieger beim Skiclubgrümpi 2009


Beim Gigathlon:

Bike am Tag 3 und 4

Vorname:

Gina

Name:

Schröttenthaler

Jahrgang:

1986

Beruf:

Primarlehrerin

Stärken:

kann gut einteilen, habe einen grossen inneren Schweinehund, lange Distanzen liegen mir gut

Persönliches Ziel:

die bestmögliche Zeit herausfahren, meine Kräfte gut einteilen und am Schluss mit meiner Leistung zufrieden sein

Erwartung ans Team:

gegenseitige Motivation, Freude und Spass am gemeinsamen Sporttreiben, spannende Gespräche im Team

Auf das freue ich mich:

Stimmung der Sportler untereinander, Erlebnis Gigathlon allgemein

Bisherige sportliche Erfolge:

Besteigung der 7 Churfirsten an einem Tag

Velotour von Martigny über die Alpen nach Nizza

Beim Gigathlon:

Laufen am Tag 2

Vorname:

Samira

Name:

Büsser

Jahrgang:

1987

Beruf: oder Berufswunsch:

Kauffrau EW Kaltbrunn AG

Stärken:

Durchhaltevermögen

Persönliches Ziel:

in 2h 10min gesund ins Ziel kommen

Erwartung ans Team:

gute Zusammenarbeit und gegenseitige Akzeptanz

Auf das freue ich mich:

auf eine erfolgreiche Woche

Bisherige sportliche Erfolge:

Swissalpine Davos 2012, Greifenseelauf 2012, Wägitalerseelauf 2012



Beim Gigathlon:

Rollerblades am Tag 5 und 6

Vorname:

Philipp

Name:

Schildknecht

Jahrgang:

1984

Beruf: oder Berufswunsch:

Eidg dipl Elektroinstallateur

Stärken:

am Esstisch oder an der Bar

Persönliches Ziel:

meine Strecke zu meiner Zufriedenheit und ohne Unfall absolvieren

Erwartung ans Team:

dass wir uns gegenseitig zu Höchstleistungen animieren

Es soll nicht nur der Sport im Mittelpunkt stehen

Auf das freue ich mich:

Die Herausforderung

Die Stimmung am Gigathlon

Den Samstagabend

Bisherige sportliche Erfolge:

sportlich: nichts nennenswertes

Anmerkung der Redaktion: Schlussgangteilnehmer Schwingfest Amden


Beim Gigathlon:

Velo am Tag 2

Vorname:

Martin

Name:

Belser

Jahrgang:

1971

Beruf: oder Berufswunsch:

Geschäftsinhaber Sporthuus Amden

Stärken:

Durchhaltewillen

Persönliches Ziel:

Dass das Knie hält trotz einigen kg zuviel (nach 5 Knie Operationen)

Erwartung ans Team:

Den Wettkampf miteinander erleben

Auf das freue ich mich:

Stimmung am Gigathlon geniessen

Bisherige sportliche Erfolge:

Swiss Alpine Marathon 2005 und 2006 (9. Rang)

105 Waffenläufe / Podestplätze / Meisterschaft Podeste

Beim Gigathlon:

Rennvelo am Tag 5 und 6

Vorname:

Kari

Name:

Gmür

Jahrgang:

1961

Beruf:

Werkstattlehrer

Stärken:

gute Ausdauer, je länger desto besser

Persönliches Ziel:

möglichst schnell und unfallfrei das Ziel erreichen

Erwartung ans Team:

kameradschaftliche Unterstützung vor, während und nach dem Wettkampf

Auf das freue ich mich:

Begegnung mit anderen Sportlern in verschiedenen Disziplinen, Zieleinlauf in Lausanne

Bisherige sportliche Erfolge:

Habe schon sehr viele Wettkämpfe bestritten und auch hin und wieder mal irgendwo gewonnen, das jedoch eher selten.

Heute ist es ein Erfolg, wenn ich einigermassen im Feld mitfahren kann.


Beim Gigathlon:

Berglauf am Tag 1, Bike am Tag 2

Vorname:

Reto

Name:

Grischott

Jahrgang:

1986, Ruhepuls 49 Tendenz sinkend

Beruf:

Geologe

Stärken:

Steile Bergläufe, steile Anstiege und Single Trails, ich "würge" gerne

Persönliches Ziel:

nicht mehr als 10min am Rothhorn auf die Spitze verlieren

Auf den letzten 5km der Bike Strecke nochmals 20 Leute übersprinten

Erwartung ans Team:

schöne Zeit zusammen, sportlichen Ergeiz aber keine Verbissenheit, Freude am gemeinsamen Sporttreiben

Auf das freue ich mich:

Rothorn, Teamspirit

Bisherige sportliche Erfolge:

4. und 5. Rang Radrennen Andeer - Juf

2. Rang Berglauf Filzbach Habergschwänd 2013

3. Rang Mittenbergrennen Lauf Chur 2013

2. und 3. Rang Velorennen Weesen Altschen 2011 und 2012

alle Churfirsten in 18 Stunden


Tagebuch

Roman Gmür und Ivo Gmür halten in einem Tagebuch ihre Eindrücke des jeweiligen Renntages fest. Hier sehen sie, wie es unserem Team heute gelaufen ist.

Tagebuch Tag 1 (8. Juli 2013)

Furioser Start in das Gigathlon-Abenteuer

Einen besseren Start hätten sich die Ammler Gigathleten nicht erträumen können! Nach dem ersten Tag liegt das Team des Skiclubs Amden an der Spitze der Kategorie „One Week 6 to 15“.

Gleich beim ersten Tag mussten die Gigathleten früh aus den Federn – oder eben aus dem Zelt. Teamcaptain Reto Gmür, der als erster Athlet zum Einsatz kam, nahm um 04.30 Uhr das Morgenessen zu sich. Um 06.30 Uhr machte sich Reto dann auf die 85 Kilometer lange Velostrecke von Chur nach Lenzerheide. Reto brauchte für seine Strecke, welche 1‘750 Höhenmeter beinhaltete, ziemlich genau drei Stunden. Er übergab an siebter Stelle liegend der Schwimmerin Judith Gmür. Im 17 Grad kühlen See auf der Lenzerheide absolvierte Judith Gmür in nur gerade 49 Minuten ihre Strecke. Ihr gelang es während des Schwimmens noch zwei Teams zu überholen. Dann folgte der Grischott-Express in Richtung Rothorn! Reto Grischott, Tourenleiter bim Skiclub Amden, absolvierte die zwölf Kilometer und 1‘400 Höhenmeter von der Lenzerheide ins Rothorn in nur gerade einer Stunde und 25 Minuten. Ein Husarenritt! Während seinem entfesselten Lauf überholte er sämtliche Konkurrenten in der Kategorie „One Week 6 to 15“. Ihm gelang an diesem Tag (über alle Gigathlon-Kategorien gesehen) die neuntschnellste Zeit in der Laufdisziplin! Damit man diese Leistung etwas besser einordnen kann, versuche ich einen Vergleich anzustellen. Die Strecke, welche Reto in einer Stunde und 25 Minuten absolvierte, ist (ungefähr und auf direktem Weg) von Weesen auf den Gulmen.

Als Reto Grischott auf dem 2‘861 m.ü.M. liegenden Rothorn ankam, machte sich Ivo Gmür auf die 37 Kilometer lange Bikestrecke von der Lenzerheide nach Chur. Bei der Bikestrecke ging es entweder stark hinauf oder stark hinunter. Sowohl Kletter– als auch Downhill-Fähigkeiten waren also gefragt. Und beides hatte Ivo offenbar am heutigen Tag – beflügeltet von den Leistungen seiner Teamkollegen baute er den Vorsprung weiter aus. Nach nur gerade einer Stunde und 40 Minuten übergab er in Chur der Inlinerin Maya Rüdisüli. Der Vorsprung auf das zweitklassierte Team lag zu diesem Zeitpunkt bei gut sieben Minuten. Maya hatte nachher eine 18 Kilometer lange Inline-Strecke um Chur zu absolvieren. Auch Maya meisterte ihre Aufgabe – trotz phasenweise starkem Gegenwind – bravurös! Nur gerade 41 Minuten brauchte sie für ihre Strecke. Dies entspricht einem Stundenmittel von 26.2 Kilometer. Maya verwaltete ihren Vorsprung und überquerte als erste Athletin der Kategorie „One Week 6 to 15“ die Ziellinie in Chur. Der Vorsprung vom Skiclub Amden auf das zweitplatzierte Team beträgt nach dem ersten Wettkampftag sieben Minuten.

Teamcaptain Reto Gmür sprach kurz nach dem Wettkampf von einem „super Tag“ und war voll des Lobes über seine Schützlinge. Die morgige Etappe führt von Chur nach Ennetbürgen. Die Etappe führt u. a. über den Kerenzerberg. Martin Belser wird ca. zwischen 11.15 und 11.45 Uhr über den Kerenzerberg fahren. Nachher folgen die Schwimm- und Inlinestrecken in Lachen SZ. Die Gigathleten freuen sich über viele Zuschauer.

Die detaillierte Rangliste kann hier eingesehen werden. Weitere Infos finden Sie unter www.gigathlon.ch . Die Athleten können auch via GPS-Tracker (auch über www.gigathlon.ch) verfolgt werden. Die Startnummer des Skiclubs Amden lautet 2104.

v.l.n.r.: Judith Gmür, Ivo Gmür, Reto Gmür, Maya Rüdisüli, Reto Grischott

Tagebuch Tag 2 (9. Juli 2013)

 

Die Reise geht erfolgreich weiter

 

Am heutigen zweiten Tagen fanden die ersten grösseren Wechsel innerhalb des Teams statt. Reto Grischott tauschte seine Berglaufschuhe gegen sein Bike ein. Anstelle dessen schnürte sich Samira Büsser für die ersten 20 Kilometer des heutigen Tages die Laufschuhe. Anstelle von Reto Gmür startete heute Martin Belser, Geschäftsführer vom Sporthuus Amden und Ausrüster unseres Teams, auf der Rennvelostrecke. Dort waren dann nicht weniger als drei Wechselzonen. Von Martin Belser übernahem Judith Gmür für drei Kilometer im 19 Grad warmen Zürichsee, bevor dann Maya Rüdisüli mit den Inlines eine Runde von 38 Kilometer in der Linthebene, u.a. um den Benkner Büchel, absolvierte. Schliesslich übernahm Reto Grischott und verlies dann die uns vertraute Gegend via Etzel und Hagenegg in Richtung Ennetbürgen. In Lachen schnupperten dann auch Kilian Gmür, Linda Gmür, Roman Gmür und Gina Schröttenthaler erstmals Gigathlonluft. Sie rückten ein, um von dort vom Teamchef Reto Gmür, nach Ennetbürgen chauffiert zu werden. Diese Athleten und Athletinnen absolvieren nämlich dann die Tage drei und vier. Maya, Martin, Samira und Judith hingegen, traten nach getaner Arbeit die Heimreise an. Am heutigen Tag wurden wir auch von vielen Ammler und Ammlerinnen unterstützt. Vielen Dank dafür. Natürlich freuen wir uns auf weitere Anfeuerungen auf der Strecke.

 

Heute mussten auch zum ersten Mal die Zelte abgebrochen werden. Nach zwei Nächten im Camp von Chur verbringen die Gigathleten nun zwei Nächte in Ennetbürgen. Nach erfolgtem Aufstellen der Zelte wurden diese heute auch gleich richtig getestet. Es regnete nämlich wie aus Kübeln, oder wie es eine Person vor Ort via „WhatsApp“ mitteilt: „ooooh es seicht wine baare satan“. Die Zelte hielten den Regengüssen jedoch stand. Einer ruhigen Nacht und einer optimalen Vorbereitung auf den morgigen dritten Wettkampftag steht also nichts im Wege.

 

Nebst all den Wechseln wurde heute natürlich auch wieder mächtig Gas gegeben. Nach Samira Büsser (58. Rang), Martin Belser (16. Rang) und Judith Gmür (25. Rang), lagen wir auf Zwischenrang drei. Auf den beiden abschliessenden Strecken kämpften sich Maya Rüdisüli (7. Rang) und Reto Grischott (5. Rang) wieder auf den zweiten Gesamtrang hervor. Die heutige Etappe beendeten wir auf dem 14. Rang.

 

 

Tagebuch Tag 3 (10. Juli 2013)

 

 

Viele Höhenmeter am Tag 3

 

Am heutigen Tag waren 204 Kilometer und 4850 Höhenmeter zu bezwingen. Unser Schwimmer Roman Gmür begann den heutigen Tag um 08.00 Uhr mit dem Sprung in den Vierwaldstättersee. Die Schwimmer hatten wie an den Vortagen drei Kilometer zu absolvieren. Anschliessend stand die Königsetappe des diesjährigen Gigathlons bevor. Reto Gmür, Technischer Leiter des Skiclub Amdens, hatte nicht weniger als 123 Kilometer und 2650 Höhenmeter zu absolvieren. Die Strecke führte von Ennetbürgen via Brünig und Sustenpass nach Erstfeld. Schon kurz nach dem Start zeigte sich, dass Reto in blendender Verfassung ist. Er flog richtig gehend über Brünig und Sustenpass. In der Zeit von 4 Stunden und 11 Minuten erreichte er das Ziel in Erstfeld. Er sprach nach seinem Auftritt von einem perfekten Rennen. Nach Reto rollte Linda Gmür mit den Inlines über 18 Kilometer nach Flüelen. Dort wartete Gina Schröttenthaler, Freundin von Reto Grischott, bereits auf Ihren Auftritt mit dem Bike. Auf Gina wartete ein hartes Stück Arbeit. Bereits kurz nach dem Start hatte sie 1200 Höhenmeter an einem Stück zu bezwingen. Auf dem Kulminationspunkt „Laubgarten“ angekommen, folgte sogleich eine schwierige und lange Abfahrt bis nach Brunnen. Gina meisterte sowohl den Aufstieg, welcher von den Biker alles abverlangte, sowie auch die technische schwierige Abfahrt bravourös. Die letzte Etappe des heutigen Tages absolvierte Kilian Gmür. Von Brunnen via Seelisberg auf den Militärflugplatz in Ennetbürgen zurück hatte er total 23 Kilometer und harte 750 Höhenmeter zu Fuss zu bewältigen. Kilian, erstmals überhaupt an einem solchen langen Laufwettbewerb am Start, zeigte dass sich das harte Training in den letzten Wochen und Monaten gelohnt hat. Er erreichte das Ziel in einer sehr guten Zeit von 2 Stunden und 12 Minuten.

 

Gestartet waren wir heute Morgen auf dem zweiten Gesamtrang. Am Schluss des langen und harten Tages lagen wir neu auf dem dritten Gesamtrang. Auf die Erstplatzierten fehlen uns bereits zwei Stunden. Die Zweitplatzierte liegen jedoch nur drei Minuten vor uns. Der Vorsprung auf den Viertplatzierten beträgt 35 Minuten. Wir schauen jedoch nach vorne und hoffen, dass wir den zweiten Teil des Gigathlons ebenso schnell und vor allem ohne Verletzung absolvieren können. Nach einer weiteren Nacht in Ennetbürgen rollt der Tross morgen weiter in Richtung Hauptstadt wo dann ein letzter Wechsel der Athletinnen und Athleten erfolgt.

 

Zeit und Rang

Roman Gmür, 56.10 min, 20. Rang

Reto Gmür, 4.11.43 h, 2. Rang

Linda Gmür, 46.03 min, 12. Rang

Gina Schröttenthaler, 2.52.58 h, 46. Rang

Kilian Gmür, 2.12.50 h, 11. Rang

 

 

 

Kilian Gmür im Ziel

Tagebuch Tag 4 (11. Juli 2013)

 

 

Schulreisefeeling am Gigathlon

 

Der Gigathlon ist nicht nur wegen dem Erbringen von sportlichen Höchstleistungen, sondern auch wegen dem Erkunden von unserer schönen Schweiz und deren Sehenswürdigkeiten bekannt. Immer wieder werden die Zeiten neutralisiert um sich zurückzulehnen und zu geniessen; oder sich einfach kurz von den Strapazen zu erholen. So konnte zum Beispiel am ersten Tag Reto Grischott die Aussicht vom Rothorn (2‘861 m. ü. M.) unbeschränkt geniessen. Die anschliessende Talfahrt mit der Gondel ebenfalls. Die Zeit lief erst weiter, als die nächste Person auf der Lenzerheide startete. Auch am zweiten Tag, wurde die Zeit für kurze Zeit gestoppt. Nämlich als der Biker, es war wiederum Reto Grischott, auf der Bikestrecke mit der Fähre von Gersau nach Beckenriet befördert wurde. Am dritten Tag kam Kilian Gmür in den Genuss einer gemütlichen Schifffahrt. Bereits nach wenigen Kilometer seiner Strecke wurden die Läufer mit dem Schiff von Brunnen in Richtung Rütli transferiert. Dies natürlich auch neutralisiert. Ob Kilian diese Schifffahrt geniessen konnte weiss ich nicht. Denn gleich nach Ankunft am Ufer ging es richtig steil bergauf. Wie im gestrigen Tagebuch bereits geschrieben, meisterte er diese Aufgabe jedoch ohne Probleme. Nun am heutigen vierten Tag, wie kann es auch anders sein, stand wieder eine Schifffahrt bevor. Die Schwimmer, in unserem Team war dies heute Roman Gmür, wurden um 08.00 Uhr mit dem Schiff an das gegenüberliegende Ufer transferiert, um dann von dort zurückzuschwimmen. „Die Stimmung auf dem Schiff sei  grossartig gewesen“, so Roman Gmür. Um dem Gedränge und blauen Flecken auszuweichen, sei es wichtig ganz vorne zu starten. Dies gelang Roman Gmür bestens. „Ich bin als erster in den See gesprungen“, teilt Roman mit einem Schmunzeln mit. Die Spitzenposition konnte er zwar nicht halten. Mit Platz 18 und einer Zeit von gut 49 Minuten konnte er seine Leistung von gestern noch toppen; auch wenn er sich heute nicht so gut gefühlt hätte im Wasser. „Es hatte sehr wenig Bojen. Die Orientierung im Wasser war sehr schwierig“, so Roman. Insgesamt sei er aber zufrieden mit seinen beiden Einsätzen.

 

Zurzeit ist Gina Schröttenthaler mit dem Bike unterwegs. Sie umfährt auf einem Panoramaweg das Stanserhorn. Später stehen dann auch noch Reto Gmür, welcher als Haupthindernis den Glaubenberg zu bewältigen hat, und die Geschwister Linda Gmür und Kilian Gmür im Einsatz. Kilian wird aufgrund einer Verletzung von Adrian Gmür auch die heutige Laufstrecke absolvieren.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt ist erst Roman Gmür im Ziel. Er hat dem Gesamtrang drei halten können. Heute rücken wieder frische Kräfte nach Bern ein und das Team der letzten beiden Tage kehrt heim. Da ich heute Nachmittag selbst nach Bern reise und Roman erst nach Mitternacht in Amden eintrifft, werden am heutigen Tag keine weiteren Zeilen mehr getippt. Die Rangliste des heutigen Tages sind auf der offiziellen Gigathlon Homepage oder dem morgigen Tagebucheintrag zu entnehmen.

 

Bitte drückt uns weiter die Daumen. Wir drücken dafür mächtig auf das Gaspedal… J.

Tagebuch Tag 5 (12. Juli 2013) (Kopie 4)

Ein Wettkampftag in der Hauptstadt

Rückblick Tag 4: Der gestrige Tagebucheintrag wurde wegen An- und Abreise der beiden Schreibenden noch geschrieben, als der vierte Wettkampftag noch im Gang war. Gina Schröttenthaler meistere am vierten Tag die Bikestrecke von Stansstad nach Ennetbürgern. Auf der 43 Kilometer langen, technisch anspruchsvollen Strecke, galt es 1'000 Höhenmeter zu absolvieren. Dies meisterte Gina - trotz einem zwischenzeitlichen Ausfall der Kette - sehr gut. Nachher fuhr Teamcaptain Reto Gmür von Ennetbürgen über den Glaubenberg nach Bern. Auf der 114 Kilometer langen Strecke fuhr er - wie schon am Vortag - ein hervorragendes Rennen. Nach der Abfahrt vom Glaubenberg schnappte er sich das Hinterrad einer Velofahrers, dem er bis ins Ziel treu blieb. Im Flachland donnerte Reto mit rund 45 km/h dem Ziel entgegen. Reto meinte: "Als es jeweils über eine Autobahnbrücke ging, musste ich jedes Mal um ein Haar abreissen lassen". Mit letztem Einsatz aber konnte er bis nach Bern vom Windschatten profitieren und so entsprechend schneller fahren. Über die ganze Strecke hatte er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 32.5 km/h! Dies war gleichbedeutend mit der drittbesten Zeit in der Kategorie "6 to 15". Nach Reto kam Linda Gmür mit den Inlines zum Zug. Sie rollte so schnell sie konnte von Bern nach Burgdorf. Mit dem 17. Rang in der Kategorie gelang ihr dies vorzüglich. Den Weg zurück nach Bern nahm dann Linda's Bruder Kilian unter die Füsse. Kilian, der vom Vortag schon 23 Laufkilometer in den Beinen hatte, erholte sich über die Nacht gut und zeigte erneut eine beeindruckende Leistung. In weniger als zwei Stunden und zehn Minuten erreichte er das Etappenziel in Bern, wo er auf den letzten Metern von den übrigen Teammitgliedern lautstark angefeuert wurde.

Nach dem vierten Tag belegte der Skiclub Amden den dritten Zwischenrang. Der Rückstand auf das zweitklassierte Team beträgt 35 Minuten, der Vorsprung auf das viertplatzierte Team sieben Minuten.

 

Der fünfte Wettkampftag wurde unter dem Namen "City-Gigathlon" in Bern durchgeführt. Heute ging das Rennen erst um elf Uhr los, da es mit 98 Kilometern eine verhältnismässig kurze Strecke zurückzulegen galt. Zu Beginn stand die 43 Kilometer lange und ziemlich hügelige Velostrecke auf dem Programm. Der Teamsenior Kari Gmür meisterte diese Aufgabe gut und klassierte sich auf dem 20. Platz in seiner Disziplin. Kari übergab nach getaner Arbeit an Philipp Schildknecht, der heute eine 13 Kilometer lange Inlinestrecke zu meistern hatte. Philipp kostete seine Rollerqualitäten voll aus und belegte den sehr guten 9. Schlussrang in der Kategorie "6 to 15". Als dritte Disziplin stand das Schwimmen auf dem Programm. Heute war die Schwimmdisziplin etwas speziell, denn ausnahmsweise fand das Schwimmen nicht im See, sondern in einem Fluss (der Aare) statt. Nicht nur Kraft und Schwimmtechnik waren heute entscheidend, sondern auch das gekonnte Navigieren in der richtigen Strömung und auf der perfekten Linie. Die sechs Kilometer lange Strecke flussabwärts absolvierte die als sehr gute Schwimmerin bekannte Erika Böni. Trotz ihres grossen Handicaps (Erika hat sich heute vor einer Woche das Schlüsselbein gebrochen) meisterte sie ihre Aufgabe bravurös und verlor nur wenige Sekunden auf das vierplatzierte Team, bei welchem übrigens die Skiweltcup-Fahrerin Fränzi Aufdenblatten die Schwimmstrecke absolvierte.

Anschliessend übernahm Ivo für die Bikestrecke, welche u. a. über den Lisiberg und Ulmizberg führte. Insgesamt hatte Ivo auf der 27 Kilometer langen Strecke 800 Höhenmeter zu absolvieren. Dabei spielte er seine Stärken voll aus und belegte den sensationellen zweiten Disziplinenrang. Damit vergrösserte sich auch der Abstand zwischen unserer Equipe und dem viertklassierten Team. Unmittelbar beim Bundeshaus folgte dann der letzte Wechsel. Dabei schickte Ivo seine Ehefrau Judith auf die neun Kilometer lange Laufstrecke in der Berner-Innenstadt. Judith erreichte das Ziel nach gut 49 Minuten.            

Nach dem vorletzten Wettkampftag liegt das Team des Skiclubs Amden nach wie vor auf dem dritten Zwischenrang. Heute konnte der Vorsprung auf das viertplatzierte Team auf rund 32 Minuten ausgebaut werden. Der Rückstand auf Platz 2 beträgt 42 Minuten und lässt sich wohl nicht mehr einholen. Es wäre sensationell, wenn wir das Rennen auf dem Podest beenden könnten. Auch wenn der Vorsprung derzeit über eine halbe Stunde gross ist, braucht es nochmals ein grosses Stück Arbeit sowie einen unfallfreien und optimalen Tag aller Athleten.

Bitte drückt uns morgen nochmals die Daumen. Morgen werden alle Teammitglieder, welche nicht bereits anderweitige Verpflichtungen haben, nach Lausanne reisen um vor Ort das Team zu unterstützen und am Schluss sicher auch miteinander zu feiern ;-)

Morgen wird es somit keinen Tagebucheintrag geben. Bestimmt aber werden die Resultate schon früh auf der Homepage publiziert.

Die Teammitglieder des fünften Wettkampftags. Ebenfalls auf dem Bild: Franz Thoma, der beim Transportdienst des Gigathlon's engagiert ist.

Weitere Ausdauersportler

Neben unserem Gigathlon Team sind natürlich auch noch weitere Ausdauerathleten im Skiclub aktiv.

Vorname:

Max

Name:

Büsser

Jahrgang:

1953

Beruf: oder Berufswunsch:

PTT Angestellter

Hobbies:

Schiessen, Motorrad, Velo, Skitouren, Wandern, Joggen

Lieblingsessen:

Wild und Süssigkeiten

Lieblingsgetränk:

Mineralwasser, Kaffee, Schnaps zum Entwurmen

Lieblingsfilm:

Cobra 11

Lieblingsrennen:

Swiss Alpin Marathon, Jungfrau Marathon, Weesen - Altschen

Meine Skimarke:

Fischer

Sportliches Vorbild:

Didier Cuche, Fabian Cancellara, Martin Grab

Vorname:

Toni

Name:

Jöhl

Jahrgang:

1966

Beruf: oder Berufswunsch:

Zimmermann

Hobbies:

Skitouren, Bergtouren, Velo, Politik und Lesen

Lieblingsessen:

Pizza

Lieblingsgetränk:

Rotwein

Lieblingsfilm:

Spiel mir das Lied vom Tod

Lieblingsrennen:

Velorennen Weesen Altschen

Meine Skimarke:

K2

Sportliches Vorbild:

Jörg Abderhalden

Vorname:

Max

Name:

Büsser

Jahrgang:

1974

Beruf: oder Berufswunsch:

Zimmermann

Hobbies:

Skifahren, Velo

Lieblingsessen:

Spaghetti

Lieblingsgetränk:

Shorley

Lieblingsmusik:

urchige Musik

Lieblingssendung:

Meteo

Lieblingsrennen:

Velorennen

Meine Skimarke:

Stöckli

Sportliches Vorbild:

Lance Armstrong